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Humanität
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Rezension bezieht sich auf: Novelle. Das Märchen (Taschenbuch) Die Handlung der Novelle, die 1921 veröffentlicht wurde, setzt in den frühen Morgenstunden ein. Eine Gruppe Adeliger macht sich auf zur Jagt. Einer der Adeligen, der Fürst und Schlossherr, verabschiedet sich von seiner frisch verlobten Frau. Die ungern zurückbleibende Gattin beschliesst einen Ausritt zur alten verfallenen Familien Burg. Diese möchte sie nun aus nächster Nähe betrachten, da der Fürst geplant hat, das verfallene Mauerwerk restaurieren zu lassen. Trotzt anfänglicher Zweifel, des zum Schutz da gelassenen Oheims, reiten sie und der Honorio, ein junger Hofjunker, über den Markt, auf dem Weg zur Stammburg. Auf dem Markt kommen sie dann, wie erwartet ,nur sehr langsam voran. Händler und Bürger sind dort dicht gedrängt. Eine Gruppe Fremder gastiert mit wilden Tieren inmitten diesen Treiben. Nachdem es den dreien gelungen ist den Markt zu durchqueren, beginnen sie ihren Ritt ins Gebirge Richtung Stammburg. Während einer Pause erblicken die Drei, dass ein Feuer in der Stadt aus gebrochen ist. Durch dieses müssen die wilden Tiere befreit worden sein, denn plötzlich steht ein Tiger vor der Fürstin. Honorio handelt schnell und erlegt den Tiger mit seine Pistole. Eine Frau, die sich als Besitzerin des Tieres raus stellt, erscheint und trauert um das tote Tier. Doch wie sich herausstellt ist auch der Löwe entflohen und irrt irgendwo im Wald um her.
Die Novelle ist zwar eine der kürzesten Schriften Goethes, aber mit um so mehr Aussage. Goethe zeigt auf beeindruckende Weise, dass ein Konflikt leichter und besonders besser durch humanes Verhalten gelöst werden kann, als durch rohe Gewalt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 6. August 1999 |